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weekly input: 1.Johannes 1,9

Ich gehe davon aus, dass wir alle unsere Schuld eingestanden haben, als wir uns für ein Leben mit Jesus entschieden haben, das war ja sozusagen das „erste Mal“… aber wie gehen wir jetzt nach 2, 3, 10, 25 etc. Jahren Christ sein damit um? Ich habe leider immer noch ein paar Dinge in meinem Leben, da weiß ich ziemlich genau, Gott findet das gar nicht lustig. Z.B. mit der einen Kollegin über den Kollegen reden und zwar nicht wertschätzend, sondern mich ausheulen, was wieder schief gelaufen ist und wie unfähig der/die andere doch ist. Klar, das meiste entspricht den Tatsachen, aber das macht es nicht besser.
Das ist jetzt nur ein Beispiel – es gibt noch mehr wo ich wie Paulus denke (vgl. Römer 7,19): das Gute kriege ich nicht auf die Reihe, aber den Rest schon. Tja, und anstatt zu Jesus oder meinem Vater im Himmel zu rennen, weil er ja obiges versprochen hat, lasse ich mir Ausreden einfallen, habe ich ein schlechtes Gewissen, lasse mir Zweifel und andere Lügen einreden.

Die Wahrheit ist: egal was wir getan haben, egal wie oft und auch egal wie oft wir es schon bekannt haben, wenn wir es IHM eingestehen, vergibt er uns. Jedes Mal. Wir sind dann frei von Schuld! Wirklich. Wir fangen dann wieder bei Null an!
Nicht, weil wir es verdienen, sondern weil er so gnädig ist und uns unendlich liebt!

Ich wünsche uns, dass wir uns dieser Freiheit bewusst werden und darin Freiheit leben! Jeden Tag, jeden Augenblick!

Ruth fürs ÄT

 

Wenn wir aber unsere Schuld eingestehen, dürfen wir uns darauf verlassen, dass Gott Wort hält: Er wird uns dann unsere Verfehlungen vergeben und alle Schuld von uns nehmen, die wir auf uns geladen haben.      [1.Johannes 1,9]

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